Blockheizkraftwerk Kosten

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) dient der Versorgung von Gebäuden mit Strom und Wärme. Zur Erzeugung nutzt dieses Kraftwerk die Kraft-Wärme-Kopplung. Das Blockheizkraftwerk ist eine Anlage zur Energiegewinnung – in den Bereich der Bioenergie fällt es deshalb, weil es mit Stoffen, wie Palmöl oder Bioethanol angetrieben wird. Die Blockheizkraftwerk Kosten setzen sich aus den Kosten für die anfängliche Investition und die laufenden Kosten zusammen. Der Kaufpreis ist abhängig von der Leistung und Motorisierung der Anlage sowie der Brennstofftechnik, die verwendet wird. Aufgrund dieser verschiedenen Faktoren sind die Preisspannen für Blockheizkraftwerke groß. Die Einteilung der Kosten für ein Blockheizkraftwerk ist wie folgt vorzunehmen:

  • kapitalgebundene Kosten
  • verbrauchsgebundene Kosten
  • betriebsgebundenen Kosten
  • Strombezugkosten

Die Blockheizkraftwerk Kosten im Detail

Zu den Investitionskosten gehört der Gesamtpreis des BHKW, der sich nach den oben genannten Faktoren richtet. Dazu kommen weitere Anschaffungskosten für zusätzliche Module wie beispielsweise Speichereinheiten. Auch Kosten für die Anschlüsse müssen in die kapitalgebundenen Kosten eingerechnet werden. Man unterteilt sie in hydraulische, stromseitige und abgasseitige Anschlüsse. Dazu können weitere Kosten für eventuell notwendige bauliche Maßnahmen gerechnet werden. Denn manche BHKWs benötigen ein Fundament. Schließlich können immer wieder unvorhergesehene Probleme auftauchen, die weitere Kosten verursachen. Man rechnet für ein kleines Blockheizkraftwerk mit Investitionskosten von 4.000 Euro pro Kilowatt. Der Preis für ein BHKW für ein Einfamilienhaus liegt somit bei 7.000 bis 15.000 Euro.

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Die weiteren Blockheizkraftwerk-Kosten setzen sich aus den laufenden Kosten zusammen. Zu den verbrauchsgebundenen Kosten gehören Brennstoffkosten. Die betriebsgebundenen Kosten gehören zu Maßnahmen, die das Kraftwerk aufrecht erhalten sollen, beispielsweise Wartungs- und Instandhaltungskosten. Man rechnet bei kleineren BHKW von rund 10 Kilowatt elektrischer Leistung mit rund 2,5 Cent pro Kilowattstunde. Bei größeren Anlagen sind die Preise für die Kilowattstunde zwar mit 0,75 Cent deutlich niedriger, aber aufgrund der höheren Leistung gleichen sich diese Kosten wieder aus. Für große Anlagen sollte man auch Kosten für die Mitarbeiter, die das Kraftwerk bedienen und warten dazu rechnen. Schließlich fallen Strombezugskosten an, wenn das BHKW nicht den gesamten Strombedarf decken kann.