Espressomaschinen Stiftung Warentest

Kaffeeliebhaber in Deutschland trinken durchschnittlich drei bis vier Tassen Kaffee am Tag. Besonders beliebt sind dabei Espresso und Cappuccino. Immer häufiger werden deshalb Espressomaschinen für den privaten Gebrauch gekauft. Wer sich dafür entscheidet eine Espressomaschine zu kaufen, hat die Wahl zwischen einem Portionsgerät mit Kapseln und einem Kaffeevollautomaten. Beide Maschinentypen sind in unterschiedlichen Größen und Preisklassen erhältlich und bieten verschiedene Funktionen an. Für die erste Orientierung vor dem Kauf können besonders die Testergebnisse der Stiftung Warentest behilflich sein. Die unabhängige Stiftung testet in regelmäßigen Abständen Espressomaschinen auf ihr Preis-Leistungsverhältnis, ihre Sicherheit und einfache Bedienung. Zuletzt wurden Espressomaschinen im Dezember 2012 getestet.

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Kriterien der Stiftung Warentest für Espressomaschinen

Im Dezember 2012 testete die Stiftung Warentest Espressomaschinen mit und ohne Cappuccino-Automatik. Dabei wurde eine sensorische Beurteilung durchgeführt, die beispielsweise den Geruch und Geschmack des frisch gebrühten Kaffees und die Konsistenz der Schaumkrone beurteilte. Außerdem wurden die Maschinen auf eine einfache Handhabung und Reinigung geprüft. Hier wird besonders auf eine unkomplizierte Bedienung der Maschine und gut verständliche Gebrauchsanweisung geachtet. Auch bei der Reinigung wird auf eine einfache Handhabung geachtet. Innerhalb des Tests wurde außerdem auf die Kriterien Sicherheit, Stromverbrauch und Zuverlässigkeit geachtet. Die Maschine wird elektrisch und mechanisch geprüft und auf Schadstoffe wie Blei und Nickel im Brühwasser untersucht.

Espressomaschinen: Stiftung Warentest Ergebnisse 2012

Im Espressomaschinen-Test der Stiftung Warentest schnitt innerhalb der Modelle mit Cappuccino-Automatik das Modell Jura ENA Micro 9 One Touch besonders gut ab. Diese Maschine wurde als besonders schnell, sparsam und einfach zu bedienen beurteilt. Sie liegt mit 765 Euro in der mittleren Preisklasse innerhalb der Testmodelle. Ein teureres Modell wie die Primadonna S ECAM von De’Longhi für 985 Euro belegte nur Platz acht der Ergebnisse. Hier wurde besonders der hohe Stromverbrauch bemängelt. Innerhalb der Modelle ohne Cappuccino-Automatik, bei denen das Milchaufschäumen separat gehandhabt wird, schnitt die Maschine VeroCafe Latte von Bosch besonders gut ab. Die mit 615 Euro im Vergleich preiswerte Maschine wurde besonders für ihre einfache Handhabung und Reinigung gelobt. Weniger gut schnitt in dieser Kategorie das Modell Impressa C5 von Jura ab. Die 565 Euro teure Maschine wurde besonders für ihren wasserführenden Kunststoffschlauch, der zu nah am Kontakt zum Heizelement montiert wurde, und den weniger guten Geschmack des Espressos kritisiert.

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