Kaffeeautomaten Stiftung Warentest

Bereits mehrfach wurden Espressomaschinen und Kaffeeautomaten durch die Stiftung Warentest getestet. Zuletzt wurden Espressomaschinen im Dezember 2012 und im November 2010 getestet. Zu den getesteten Maschinen gehörten bei beiden Tests unter anderem Modelle der Firmen De’Longhi, Philips Saeco, Jura, Melitta und Bosch. Preislich lagen die getesteten Automaten zwischen ca. 600 und 1.400 Euro. Die Espressomaschinen wurden auf Geschmack, einfache Bedienung und unkomplizierte Pflege getestet. Außerdem wurde auf den Stromverbrauch und das Preis-Leistungsverhältnis der Geräte geachtet.

Testsieger bei Stiftung Warentest 2012 und 2010

Testsieger 2012 war die Jura ENA Micro 9 One Touch Maschine mit Cappuccino-Automatik. Sie bekam eine Gesamtnote von 2,1 (Gut). Die Espressomaschine ist besonders sparsam, einfach zu bedienen und brüht schnell aromatischen Espresso auf. Mängel sah die Testkommission darin, dass stets nur eine Tasse auf einmal aufgebrüht werden konnte. Auch 2010 schnitt die Marke Jura gut ab: sie stellte den besten Cappuccino in nur 55 Sekunden her und bekam die Note 1,9 (Gut). Testsieger 2010 war die Maschine Bosch VeroBar 100 mit der Note 1,8 (Gut). 2012 bekam Bosch mit der getesteten Maschine VeroCafe Latte nur den 9. Platz, schnitt jedoch trotzdem mit einer guten Gesamtnote von 2,3 (Gut) ab. Unter den Geräten ohne Cappuccino-Automatik erreichte die Maschine sogar den ersten Platz.

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Unterschiede: Kaffeeautomaten bei Stiftung Warentest 2012 und 2010

Vor 2010 war die Funktion des Milchaufschäumens automatisch über einen Schlauch noch etwas Besonderes. Heute gehört dies zum Standard und ist bereits bei Einstiegsmodellen ab ca. 550 Euro zu erhalten. Auch das Reinigen der Maschinen ist bei vielen Modellen einfacher geworden. Automatische Milchdrüsenreiniger sparen viel Zeit. Auch Displays, die anzeigen wann eine Reinigung nötig ist, sind bei einigen Modellen vorhanden. Im Dauertest, bei dem überdurchschnittlich viele Mengen Espresso gebrüht und eine Reinigung vernachlässigt wurde, zeigten fast alle Geräte bei beiden Tests positive Ergebnisse. Nur das Modell Primadonna von De’Longhi brauchte Ruhepausen um eine Überhitzung zu vermeiden. Vor 2010 gaben viele Kaffeeautomaten bei Tests der Stiftung Warentest zu viel Blei und Nickel ab. Im Test 2010 hielten jedoch alle getesteten Geräte die Richtwerte für Nickel- und Bleiwerte ein. Dies wiederholte sich in den Testergebnissen 2012.