Solar Heizung

Eine Solar Heizung allein reicht nicht aus, um das ganze Jahr über für ausreichend Wärme zu sorgen. Während im Sommer in der Regel mehr als genug Energie produziert wird, fehlt diese im Winter, wenn sie am nötigsten gebraucht wird. Die Solar Heizung kann daher nur als Maßnahme angesehen werden, um die herkömmliche Heizung zu unterstützen. Dennoch ergeben sich durch sie Einsparmöglichkeiten bei den Heizungskosten.

Funktionsweise der Solar Heizung

Eine Solar Heizung spart im Sommer die Energie ein, die eine herkömmliche Heizung verschwendet. So läuft beim Duschen die konventionelle Heizung durch und verursacht Kosten. Durch den Einsatz einer Solar Heizung im Sommer, kann die andere aus bleiben. Im Winter dagegen heizt die herkömmliche Heizung nur so viel nach, wie benötigt wird. Wegen fehlender Sonneneinstrahlung kann nicht 100 Prozent der Wärmebedarf abgedeckt werden. Auf diese Weise kann eine vierköpfige Familie durchschnittlich rund 450 Liter Heizöl im Jahr sparen.

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Eine Solar Heizung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Kollektor
  • Pufferspeicher
  • Heizungsanlage
  • Pumpengruppe

Die Komponenten der Solar Heizung im Einzelnen

Kollektor Man unterscheidet zwischen Röhrenkollektoren und Flachkollektoren. Für die reine Warmwassererzeugung reichen Flachkollektoren in aller Regel aus. Für die Unterstützung der Heizung ist es jedoch nicht der Fall, sodass hierfür Röhrenkollektoren verwendet werden müssen.
Pufferspeicher Überschüssige Wärme führt bei einem normalen Wasserspeicher zu einer Überhitzung. Der Pufferspeicher verhindert diese Überhitzung und speichert die Wärme, die dann bei Bedarf genutzt werden kann.
Heizungsanlage Die eigentliche Heizungsanlage kann nur im Zusammenhang mit einem Pufferspeicher effizient arbeiten. Ohne ihn käme es zu Überhitzungen, zu einem schlechteren Wirkungsgrad wegen des schwankenden Lichteinfalls und einer nicht konstanten Verbrennung.
Pumpengruppe Die Pumpengruppe bringt die Trägerflüssigkeit in den Kollektor, herkömmliche Pumpengruppen verlieren dabei bis zu 15 Prozent der Primärenergie durch den Stromverbrauch. Umwälzpumpen dagegen verfügen über eine elektronische Steuerung, einige Modelle werden auch mit Sonnenenergie angetrieben. Dadurch kann der Energieverlust deutlich reduziert werden.
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