Gebäudethermographie

Das Prinzip der Gebäudethermographie gehört zu den bildgebenden Verfahren. Mittels einer speziellen Infrarotstrahlung kann so die Temperaturverteilung an Außenflächen von Objekten gemessen werden. Die Gebäudethermographie wird mit speziellen Wärmebildkameras durchgeführt.

Funktion von Gebäudethermographie

Die Gebäudethermographie dient zur Einsparung von Energie und den damit verbundenen Verbrauchskosten. Mit einer Wärmebildkamera hat man die Möglichkeit, die Temperaturunterschiede an der Außenfläche eines Hauses oder an verschiedenen Heizanlagen zu messen. So erkennt man, an welchen Stellen die Isolierung durch die einzelnen Baustoffe am Gebäude zu schwach ist und wo Wärme aus den Räumen entweicht. An diesen Stellen kann dann nach erfolgreich durchgeführter Gebäudethermographie eine Behebung der Schwachstellen erfolgen und der Energieverbrauch gemindert werden.

Anwendungsgebiete für eine Gebäudethermographie

  • Auffinden von fehlenden Dämmungen und Wärmebrücken an Immobilien
  • Analysieren der Ursachen von Schimmelbildung
  • Untersuchung von Kühldecken
  • Lecksuche bei Heizkörpern
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Durchführung der Gebäudethermographie

Eine Gebäudethermographie wird von verschiedenen Firmen durchgeführt, die auch eine Kooperation mit den Energiewerken eingehen können. Beauftragt man einen Spezialisten zur Durchführung einer Gebäudethermographie, bringt dieser alle notwendigen technischen Geräte mit, bespricht den Untersuchungsansatz mit dem Kunden vor Ort und erstellt im Anschluss einen umfassenden Bericht mit Lösungsvorschlägen. Es sollte darauf geachtet werden, dass eine eingehende Beratung im Vorfeld stattfindet. Eine Gebäudethermographie kann auch individuell durchgeführt werden. Dazu benötigt man eine Wärmebildkamera, die vorab gemietet oder erworben werden muss. Während der Analyse ist zu beachten, dass das Gebäude keinem unmittelbaren Sonnenlicht ausgesetzt ist. Außerdem dürfen keine großen Wetterschwankungen auftreten.

Finanzierung einer Gebäudethermographie

Die Kosten für eine professionelle Gebäudethermographie variieren nach Bundesland, Leistungsumfang und ausgewählter Firma. Im Durchschnitt bezahlt man zwischen 130 Euro und 170 Euro für die Aufnahmen. Die Berichterstattung kann den Preis erhöhen. Bei einer einmaligen Untersuchung ist eine professionelle Gebäudethermographie aber preiswerter als der Erwerb einer eigenen Wärmebildkamera. Häufig bekommt man bei Durchführung einer professionellen Gebäudethermographie eine einmalige finanzielle Unterstützung von bis zu 150 Euro oder 50% der Beratungskosten aus staatlichen Fördermitteln. Diese müssen im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontolle vorab beantragt werden.

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