Infrarotthermografie

Unter dem Begriff Infrarotthermographie versteht man die Messung elektromagnetischer Strahlen, die von Objekten mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes ausgehen. Mit der Infrarottherapie kann man die Intensität der elektrischen Strahlungen messen und daraus deren Temperatur bestimmen. Eine Infrarotthermographie wird mithilfe von Wärmekameras durchgeführt. Die Resultate werden anhand von so genannten Wärmebildern analysiert.

Wann ist eine Infrarotthermographie sinnvoll?

Da die Infrarotthermographie jegliche Stellen an einem Objekt ausmacht, an denen Wärme entweicht, findet sie vor allem im Bauwesen Anwendung. An den Außenflächen von Häusern können Wärmebrücken, undichte Stellen und Irregularitäten an der Wärmedämmung festgestellt und behoben werden. Auch Belüftungsfehler und damit verbundene Feuchtstellen werden damit aufgespürt. Die Infrarotthermographie findet aber auch in den Innenräumen Verwendung, um beispielsweise Heizkörper oder industrielle Maschinen auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Eine Infrarotthermographie ist dann nützlich, wenn Energiekosten verringert oder Geräte überprüft werden sollen.

Sie suchen eine Wärmebildkamera?
Jetzt unverbindlich Angebote für eine Wärmebildkamera kostenlos anfordern!

Randfaktoren zur Durchführung einer Infrarotthermographie

  • Durchführungszeit in den Wintermonaten
  • Gleichmäßige Gebäudeinnentemperatur
  • Die Außenfassade des Objektes darf nicht durch Regen, Schnee oder Nebel beeinflusst sein
  • Möglichst Windstille und bewölkter Himmel am Tag der Infrarotthermographie
  • Messung muss vor Sonnenaufgang geschehen

Preise einer Infrarotthermographie

Die Kosten für eine Inrarotthermographie sind sehr variabel. Sie richten sich nach dem gewünschten Leistungsumfang, der Art des Gebäudes und nach der in Anspruch genommenen Firma. Jedoch hat man verschiedene Möglichkeiten eine Infrarotthermographie durchzuführen. Entscheidet man sich für die Beauftragung einer Firma, erhält man in der Regel eine umfassende Beratung und eine Analyse der Ergebnisse mit Lösungsvorschlägen. Nur für die reinen Aufnahmen muss man mit einem Mindestkostenaufwand von 130 Euro rechnen. Finanzielle Unterstützung bekommt man jedoch im Anschluss einer Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Man kann die Infrarotthermographie aber auch individuell durchführen und sich dafür eine Wärmebildkamera kaufen oder mieten. Der Kauf lohnt sich jedoch nur für eine häufige Anwendung und ist damit für Privatpersonen ungeeignet. Für die Miete einer Kamera muss man mit einer Mindestrate von 60 Euro rechnen. Eine Auswertung der Untersuchungsergebnisse der Infrarottherapie muss mit entsprechender, in der Regel mitgelieferter, Software selbst vorgenommen werden.

Sie suchen eine Wärmebildkamera?
Jetzt unverbindlich Angebote für eine Wärmebildkamera kostenlos anfordern!