Flash Webdesign

Flash Webdesign war eine Zeit lang ziemlich in Mode, wenn es um die Gestaltung stylischer Internetauftritte ging. Mittlerweile wird es wieder etwas ruhiger um dieses Thema. Trotzdem löst dieser Begriff bei vielen Usern noch immer gewisse Fragen aus. Was verbirgt sich denn nun hinter jenem Namen, der übersetzt so viel wie „Blitz“ bedeutet? Flash ist nichts anderes als ein Dateiformat, welches speziell zur Darstellung von Animationen, also bewegten Bildern geschaffen wurde. Beliebte Anwendungszwecke sind Intro-Seiten, Werbebanner und teilweise Navigationsmenüs. Als Flash Webdesign gerade einen Höhepunkt der Internet-Gestaltungsmode bildete, wollte plötzlich alle Welt auf ihren Seiten möglichst viel an flashanimierten Effekten sehen.
Obwohl es einige wirklich gelungene Anwendungen (insbesondere im Agenturbereich und in der Automobilbranche) gab, war es für viele Internetpräsenzen schlichtweg zu viel des Guten. Einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen durch das Internet surfen, ist schlicht die Suche nach nützlichen Informationen. Dabei haben sie unterbewusst schnell gelernt, dass bewegliche und blinkende Elemente meistens mit Werbung verbunden sind und somit keinen unmittelbaren Nutzen generieren. Das hat innerhalb der letzten Jahre dazu geführt, dass viele Benutzer definitiv „blind“ geworden sind gegenüber fast allem, was sich im Browser aufdringlich bewegt. Dieses Phänomen kennen wir unter dem Ausdruck „Banner-Blindheit“.

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Flash Webdesign: Probleme bei Suchmaschinen

Ein weiteres Problem mit Flash Webdesign ist, dass Suchmaschinen Flash-Dateien zwar ausfindig machen, aber nicht auslesen können, welche Informationen sie beinhalten. Mit einem erheblichen Mehraufwand ist dies mittlerweile zwar da und dort möglich geworden, der Aufwand steht aber meistens nicht dafür.
Da Flash ein in sich geschlossenes Dateiformat bildet, kann es auch nur schwer mit den weitverbreiteten Content Management Systemen (CMS) kommunizieren.
Auch das immer wichtigere Aktualisieren von Daten ist bei einer rein flashbasierten Webseite äußerst kompliziert.

Wann setzt man Flash Webdesign ein?

Wann also sollte man Flash Webdesign überhaupt einsetzen?
Auf keinen Fall

  • bei Intros (macht den Zugang zur Website kompliziert)
  • in Navigation und Menüs (nur aufwendig zu ändern)
  • als rotierendes Bild auf der Homepage (wird mit Werbung verwechselt)

Sinnvoll hingegen bei

  • der Veranschaulichung eines Produkts oder technischer Details (konkreter Nutzen)
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